Praktische Tipps in Übergangszeiten

Permakulturen

Wir leben seit fast zwei Monaten in einer Situation großer Veränderungen…. ob sie nun mit Freude oder Angst erlebt haben. Es wird jedoch nur ein Anfang sein, und ich hoffe, diese Zeit wird uns in eine schönere Welt führen, in der unsere Enkel und alle Wesen auf dieser wunderbaren Erde noch gut leben können. Aber ich fürchte, dass wir diese Gelegenheit verlieren werden, die Richtung zu ändern, und dass wir – sobald wir wieder in den Alltag zurückkehren –  vergessen, was getan werden muss. Und in unserem Kleinen können wir so viel tun! Konzentrieren wir uns auf die konkreten Dinge – sie sind eine ausgezeichnete Medizin gegen Angst, Wut und das Gefühl, eingesperrt zu sein…. Jedes Hindernis ist auch eine Chance für Wachstum – nutzen wir sie!

Das einzige Hindernis ist unsere eigene Vorstellungskraft.. und hier sind ein paar Tipps vom Permakultur-Papa Bill Mollison — sie scheinen für diesen Moment geschrieben 🙂

Habt einen guten Tag, saluti e salute! Stephanie

 1. Lerne etwas anzupflanzen – nicht nur einen Gemüsegarten, sondern auch Grundkulturen (Mais, Weizen, Cassaa) und Obstbäume.

2. Schaffe eine Verbindung mit dem Land, ob mit deinem eigenen, eines Verwandten, einem Projekt, einem Gemeinschaftsgarten usw. und mit den Menschen, die dort leben. Such nach Möglichkeiten, mehr Zeit auf dem Land als in der Stadt zu verbringen.  Lerne etwas über Anbaumethoden, wie man Wasser reinigt, organische Abfälle behandelt und wie man auf natürliche Weise für etwas Sorge trägt.

3. Entwickle praktische Fähigkeiten (Kochen, Zimmerei, Maschinenreparatur, Lebensmittelverarbeitung, Nähen, etc.) . Lehre Kindern, Freunden und Nachbarn diese Fähigkeiten.

4. Suche Dir eine Gruppe zur Unterstütung, kümmert Euch umeinander, stellt gemeinsam Produkte des täglichen Grundbedürfnisses her, z.B. Hygieneprodukte, Heilmittel (Sirupe und Kräutertinkturen), Lebensmittel (konservierte und fermentiert).

5. Vereinfache Dein Leben und gib mehr Raum und Zeit frei. Entdecken alles, was Du ohne Geld tun kannst: Spaziergänge, körperliche Übungen, Handwerk und Kunst, mit Deiner Familie zusammensein, Gartenarbeit…. 

6. Trenne Dich von der Logik des Immer-mehr-Konsumierens: Bevorzuge langlebige, hochwertige handwerkliche Produkte von Kleinproduzenten, sozialen Einrichtungen und solidarischen Unternehmen. Nutze Sie Tauschbörsen. Gebe und erhalte Geschenke von affektiven statt finanziellen Wert.

7. Tausche, konserviere, vermehre und verbreite einheimisches, nicht gentechnisch verändertes Saatgut.


8. Erkenne, dass das Leben danach viel besser sein wird! Wir befinden uns in einer Zeit des Übergangs. Unsere Vorstellungskraft ist die Grenze des Systems.

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